Doppelhaus

1929 erhielt Rudolf Fränkel den Auftrag zur Errichtung eines Doppelhauses in Schmargendorf, nachdem er bereits vier Doppelhäuser in Frohnau errichtet hatte. Die Herausforderung für den neuen Entwurf, das schmale Grundstück, löste Fränkel, indem er jede Haushälfte nur einachsig anlegte. Die Basis des Wohnhauses bildet ein breiter Klinkersockel, dem seitlich eine Garage angefügt ist, die auch als Terrasse dient. Durch einen weißen Putzanstrich wird der eigentliche dreigeschossige Wohnbereich markiert. Die Sonnenterrasse im Dachgeschoss ist mit einem für Fränkel typischen auskragenden Dach versehen. Die Innenräume legte Fränkel im Untergeschoss als Raumflucht an, um den Platz optimal zu nutzen. Nur die Schlafräume im Obergeschoss trennte er durch kleine Flure.

Für die Villengegend in Schmargendorf gehört das Doppelhaus zu den eher kleineren Bauten, doch erfüllt es den Anspruch an ein Wohnhaus für Familien mit gehobenem Einkommen.