Reihenhäuser Schorlemerallee, 1926

Die zwei identischen Reihenhauszeilen bestehen aus je 6 dreigeschossigen Häusern, die symmetrisch gestaffelt sind. Die Brüder Hans und Wassili Luckhardt und Alfons Anker waren nicht nur die Entwerfer, sondern auch die Bauherren dieser Bauten, die parallel zur Fertigstellung verkauft wurden und in denen die Brüder Luckhardt sowie Anker auch selbst wohnten. Die ursprünglich in Stahlskelettbau geplante Ausführung wurde zugunsten eines Mauerwerksbaus geändert. Spätere benachbarte bzw. gegenüberliegende Wohnbauten sowie das zwischen beiden Reihenhäusern zurückgesetzt gebaute Atelierhaus für das eigene Büro wurden jedoch als Stahlbetonbauten errichtet. Die streng kubischen Bauten mit den horizontalen Klinkerbändern, den Rücksprüngen, Eckfenstern und den Flachdächern, das erste gemeinsame Projekt der drei Architekten, sind trotz Kriegszerstörungen in weitgehend originalem Zustand erhalten und prägen auch heute ihre Umgebung

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