ehemaliges Jüdisches Altersheim

    Dieses Haus wurde als Altersheim der Jüdischen Gemeinde zu Berlin gebaut. Mit seiner durch horizontale Putz- und Klinkerflächen bzw. Fensterbänder gegliederten, an der Ecke zur Sulzaer Str. geschwungenen und leicht erhöhten Fassade ist es ein typischer Bau der Neuen Sachlichkeit. Knapp 10 Jahre nach seiner Eröffnung wurde es von den Nationalsozialisten geschlossen, seine letzten Bewohner wurden deportiert und im KZ ermordet. Nach Nutzung durch die britische Armee und Umbau bzw. Modernisierung wird das Gebäude heute unter dem Namen Max-Bürger-Zentrum als Altersheim und Krankenhaus genutzt. Neben dem Eingang an der Berkaer Str. befindet sich eine Gedenktafel an den Architekten und an das Schicksal der Bewohner.