Gottheiner, Albert
geb. 1878 Berlin – 1947 Stockholm gest.
Albert Gottheiner kam aus einer jüdischen Berliner Familie, der mehrere Architekten entstammten. Nach dem Studium an der TH Berlin machte er sich 1909 selbständig und war zunächst auf technische Bauwerke spezialisiert, von denen mehrere im Berliner Umland noch vorzufinden sind. Ab 1925 entwarf er Krankenhäuser und Sanatorien in Berlin und in Schlesien, viele davon für die AOK. Nach Erteilung des
Berufsverbots wanderte Gottheiner mit seiner Familie im September 1933 nach Schweden aus, musste allerdings dort seine Berufstätigkeit als Architekt aufgeben.
Er fristete seine Existenz, indem er Textilien verkaufte, und starb 1947 in Stockholm.